BroadChain erfuhr, dass Senatorin Elizabeth Warren am 28. März in einem Schreiben an Handelsminister Howard Lutnick Informationen zu potenziellen nationalen Sicherheitsrisiken im Zusammenhang mit Bitmain anforderte. Dabei hob sie insbesondere die Geschäftsbeziehungen des Unternehmens zur Trump-Familie hervor. In dem Schreiben verlangte sie die Offenlegung aller Kommunikationsaufzeichnungen zwischen Bitmain sowie Eric Trump und Donald Trump Jr.
Laut Berichten führt das US-Bundesamt für Ermittlungen (FBI) eine Untersuchung mit dem Codenamen „Operation Red Sun“ durch. Ziel ist es zu bewerten, ob entsprechende Mining-Geräte ferngesteuert werden könnten. US-Aufsichtsbehörden hatten bereits zuvor mehrfach Sicherheitsbedenken gegenüber Bitmain-Produkten geäußert. Bundesbehörden sollen zudem heimlich geprüft haben, ob Bitmain-Miner möglicherweise ferngesteuert werden könnten, um das Stromnetz zu destabilisieren.
Bemerkenswert ist, dass American Bitcoin, ein Unternehmen mit Beteiligung von Eric Trump, dem Sohn des ehemaligen Präsidenten Donald Trump, im Jahr 2025 für 314 Millionen US-Dollar 16.000 Bitmain-Mining-Geräte erworben hatte. Bitmain wies die Vorwürfe als unbegründet zurück. American Bitcoin seinerseits erklärte, bei eigenen Sicherheitsüberprüfungen keine Probleme festgestellt zu haben.
