BroadChain erfährt, dass am 25. April um 11:11 Uhr laut Bitcoinist die US-amerikanische Arbeitsgruppe zur Bekämpfung von Betrugszentren (Scam Center Strike Force) am Donnerstag eine groß angelegte Aktion durchgeführt hat, bei der Kryptowährungen im Wert von über 700 Millionen US-Dollar eingefroren wurden. Diese Gelder stehen im Zusammenhang mit Anlagebetrug, der sich gegen US-Opfer richtet. Das US-Außenministerium setzte gleichzeitig eine Belohnung von 10 Millionen US-Dollar aus, um Informationen zur Zerstörung des Tai Chang-Betrugszentrums in Myanmar zu sammeln.
Im Rahmen der Aktion beschlagnahmten die Behörden über 500 gefälschte Investment-Websites und sperrten einen Telegram-Kanal, der zur Rekrutierung von Arbeitssuchenden für Krypto-Betrugszentren in Kambodscha genutzt wurde. Zwei chinesische Staatsbürger, Huang Xingshan und Jiang Wenjie, wurden wegen des Betriebs von Krypto-Investmentbetrugs im Shunda-Betrugszentrum in Myanmar angeklagt, und es wurden Haftbefehle gegen sie erlassen.
Parallel dazu führte die Polizei von Singapur eine einmonatige Aktion durch, bei der sie mit Börsen wie Coinbase und Gemini sowie Blockchain-Analysefirmen wie TRM Labs und Chainalysis zusammenarbeitete. Dadurch konnten potenzielle Verluste von über 2,86 Millionen US-Dollar verhindert und direkte Interventionen bei über 90 Betrugsopfern durchgeführt werden. Im Jahr 2025 erhielt das FBI über 1 Million Beschwerden über Cyberkriminalität, mit einem Gesamtschaden von über 20 Milliarden US-Dollar.
Obwohl die eingefrorenen 701 Millionen US-Dollar eine enorme Summe darstellen, sind sie nur ein kleiner Teil der bereits verlorenen Beträge.
