
X Money mit 6 % Einlagenrendite löst regulatorische Bedenken aus – Warren schreibt Musk wegen Risiken an
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Zusammenfassung
BroadChain erfährt, dass die von der X-Plattform angebotene Zahlungsfunktion X Money mit einer jährl
BroadChain meldet: Die von der Zahlungsfunktion „X Money“ der Plattform X versprochene jährliche Einlagenverzinsung von 6 % hat am 17. April um 19:16 Uhr MESZ offenbar die Aufmerksamkeit Washingtons erregt, wie Bitcoinist berichtet. Senatorin Elizabeth Warren richtete am Dienstag einen Brief an Elon Musk, in dem sie hinterfragt, wie diese Rendite angesichts des aktuellen Federal-Funds-Zinssatzes von 3,5–3,75 % überhaupt erzielt werden könne und welche Risiken damit verbunden seien. Warren wies darauf hin, dass die mit X Money kooperierende Cross River Bank bereits von der Federal Deposit Insurance Corporation (FDIC) sanktioniert worden war, und stellte die Frage, ob die Rendite aus riskanten Anlagen, Datenerfassung oder anderen undurchsichtigen Geschäftspraktiken stamme. Zugleich warnte sie, dass die geplante Expansion von X Money in den Stablecoin- und Kryptowährungsbereich die Finanzstabilität und nationale Sicherheit gefährden könnte, und bezog sich dabei auf den „GENIUS Act“, der Nichtbanken die Ausgabe von Dollar-gekoppelten Token erlaubt. FDIC-Vorsitzender Travis Hill hatte bereits im März bestätigt, dass Einlagen in Stablecoins nach diesem Gesetz nicht durch die Bundesversicherung geschützt sind; Warren forderte daher eine klare Aufklärung der Nutzer darüber, dass ihre Gelder keinen staatlichen Schutz genießen. Von Elon Musk liegt bislang keine Stellungnahme vor.