以太坊基金会AI负责人Davide Crapis:将以太坊网络打造为AI信任层

Davide Crapis, Leiter der KI-Initiative der Ethereum Foundation: Ethereum-Netzwerk als Vertrauensschicht für KI aufbauen

BroadChainBroadChain05.03.2026, 11:33
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Zusammenfassung

Der Leiter der KI-Initiative der Ethereum Foundation erklärte, dass Ethereum nicht im Bereich Rechen

Laut einem Bericht von BroadChain erklärte Davide Crapis, Leiter der KI-Abteilung der Ethereum Foundation, am 5. März in einem Interview mit CoinDesk auf der NEARCON2026, dass Ethereum nicht auf der Ebene der reinen Rechenleistung mit KI konkurrieren werde. Stattdessen werde es in einer zunehmend von KI geprägten Welt als Koordinations- und Validierungsschicht fungieren – insbesondere angesichts des tiefgreifenden Wandels, den KI für Finanzwesen, Cybersicherheit und andere Bereiche bedeutet.

Crapis betonte, dass zentrale Werte wie Dezentralisierung, Selbstbestimmung, Zensurresistenz und Privatsphäre verloren gehen könnten, wenn KI-Systeme diese Eigenschaften nicht verinnerlichen, während die Menschen gleichzeitig immer abhängiger von KI für ihre Aufgaben werden.

Die KI-Strategie von Ethereum zielt daher nicht darauf ab, mit OpenAI oder Google bei der Modellgröße zu wetteifern. Ihr Kernanliegen ist vielmehr sicherzustellen, dass KI – sobald sie zur zentralen Schnittstelle des Internets avanciert – nicht stillschweigend zu einer erneuten Machtkonzentration führt.

Diese Strategie verfolgt zwei Hauptrichtungen:

Erstens: Die Dezentralisierung der KI-Koordination. Dabei geht es um eine Infrastruktur, die autonomen KI-Agenten Identitätsverifikation, Vertrauensbildung und Zahlungsabwicklung ermöglicht. Die eigentlichen KI-Berechnungen finden weiterhin außerhalb der Blockchain („off-chain“) statt. Ethereum selbst unterstützt über ein öffentliches Register, transparente Historie, Zahlungs-Routing und kryptografische Nachweise die Auffindbarkeit und gegenseitige Validierung zwischen den Agenten. Der zugehörige Standardprotokoll-Entwurf ERC-8004 befindet sich derzeit in Entwicklung.

Zweitens: Die Übertragung zentraler Prinzipien wie Privatsphäre, Offenheit, Zensurresistenz und Sicherheit in den KI-Bereich. Ziel ist es, mehr KI-Verarbeitung direkt auf den Endgeräten der Nutzer stattfinden zu lassen und so die Menge an Daten zu reduzieren, die an zentralisierte Server fließen.

Darüber hinaus wies Davide Crapis auf ein weiteres Risiko hin: KI-Systeme könnten in Zukunft Netzwerkangriffe automatisieren und deren Schlagkraft erheblich verstärken, was herkömmliche Authentifizierungsmethoden vor immense Herausforderungen stellen würde. Kryptografische Schlüssel würden aufgrund ihrer mathematisch verifizierbaren Eigenschaften in diesem Szenario noch entscheidender an Bedeutung gewinnen.