Obwohl die jüngste Preisperformance von XRP schwach war, hebt eine Reihe regulatorischer und geschäftlicher Fortschritte, die der Kryptowährungsanalyst Iso Ledger zusammengestellt hat, seine robusten Fundamentaldaten hervor. Von der klaren Einstufung als digitales Rohstoff durch die US-SEC bis zur bedingten Genehmigung einer nationalen Trust-Bank-Charta für Ripple durch das US Office of the Comptroller of the Currency (OCC) bieten mehrere positive Entwicklungen Investoren überzeugendere Gründe zum Kauf.
Zu den wichtigsten Fortschritten gehören: Die Definition von XRP als digitaler Rohstoff in den gemeinsamen Leitlinien der SEC und der CFTC vom 17. März 2026, die eine siebenjährige rechtliche Kontroverse beendet; Ripple als eines von elf Unternehmen, die eine Bundesbanklizenz beantragt haben, dessen Trust-Bank-Aktivitäten mit dem Inkrafttreten der neuen OCC-Vorschriften am 1. April 2026 einen Schritt näher rücken. Darüber hinaus ist die Ripple Prime (ehemals Hidden Road) Plattform bereits am 2. März 2026 live gegangen und positioniert sich als Post-Trade-Infrastruktur für Wall Street mit einem jährlichen Clearing-Volumen von 3 Billionen US-Dollar.
Auf institutioneller Ebene hat Goldman Sachs in Dokumenten offengelegt, eine XRP-Position von 153 Millionen US-Dollar zu halten. Sieben XRP-Spot-ETFs sind bereits gelistet, mit einem Gesamtverwaltungsvermögen von über 1,5 Milliarden US-Dollar und über 771 Millionen XRP im Staking, was das zirkulierende Angebot erheblich reduziert. Das Ripple-Netzwerk wird von der Deutschen Bank für grenzüberschreitende Zahlungen genutzt, der Euro-Stablecoin EURCV der Société Générale ist bereits auf XRPL live, und die asiatische Rakuten Wallet hat ebenfalls XRP-Dienste hinzugefügt.
Zukünftige Highlights umfassen Ripples Antrag auf ein Federal Reserve Master-Konto, von dem erwartet wird, dass das Ergebnis im Q2 oder Q3 2026 vorliegt; der XLS-66d-Vorschlag wird derzeit von Validator-Knoten abgestimmt, und wenn aktiviert, wird er XRPL native On-Chain-Kreditfunktionen einführen. Analysten weisen darauf hin, dass XRP im Vergleich zu SWIFT bis zu 60 % der Kosten einsparen und 12 neue Währungspaare hinzufügen kann, wobei multinationale Banken wie BBVA und Citigroup bereits Ripple-Custody-Kunden sind.
