
DeFi-Vertrauenskrise verschärft sich, Kapital fließt in konforme Stablecoins und tokenisierte Staatsanleihen
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Zusammenfassung
Häufige DeFi-Sicherheitsvorfälle führen zu einem massiven Kapitalabzug und beeinträchtigen das Markt
BroadChain BroadChain erfuhr, dass am 21. April um 18:00 Uhr der Diebstahl von rsETH im Wert von 292 Millionen US-Dollar bei KelpDAO zu einem weiteren Tropfen wurde, der das Fass des Marktvertrauens zum Überlaufen brachte. Zuvor hatten bereits die Sicherheitslücke bei Drift Protocol am 1. April und der Skandal beim Venus Protocol im März die Branche schwer getroffen, doch dieses Ereignis führte direkt dazu, dass über das gesamte Wochenende rund 10 Milliarden US-Dollar aus dem DeFi-Sektor abgezogen wurden. Die Überlagerung dieser Krisen verdeutlicht die ernsten Schwierigkeiten, mit denen die dezentralisierte Finanzwelt derzeit konfrontiert ist. Obwohl das Open-Source-System nach wie vor existiert, wird seine Kernposition als Standardzugang zur On-Chain-Finanz zunehmend erschüttert. Stablecoins, tokenisierte Staatsanleihen und konforme Abwicklungswege expandieren weiterhin rasant, während erlaubnisfreie native Protokolle weiterhin unter einem Vertrauensabschlag des Marktes leiden. Die Analyse einer Reihe von Sicherheitsvorfällen im Jahr 2026 zeigt, dass die Risiken weit über reine Smart-Contract-Schwachstellen hinausgehen. Beispielsweise resultierten die Verluste von etwa 285 Millionen US-Dollar beim Drift Protocol aus Missbrauch von Berechtigungen und Problemen in der Betriebsarchitektur. Analysen von Chainalysis offenbaren neue Risiken in Bereichen wie Governance und Signaturmechanismen. Der Venus Protocol-Vorfall legte die Vermögensrisiken bei schwacher Liquidität offen, wobei Angreifer durch überhöhte Besicherung etwa 14,9 Millionen US-Dollar erbeuteten. Diese Ereignisse führen gemeinsam zu dem Schluss: Was DeFi verteidigen muss, ist nicht mehr nur der Code, sondern das gesamte komplexe Betriebssystem darüber. Die Veränderungen der Kapitalströme bestätigen die Wahl des Marktes. Obwohl auf der Ethereum-Blockchain noch Kernbestände von DeFi existieren, konzentriert sich das Kapital deutlich auf sicherere und logisch klarere Produkte. Daten zeigen, dass die kombinierte Marktkapitalisierung von USDT und USDC etwa 263 Milliarden US-Dollar beträgt, das Volumen tokenisierter US-Staatsanleihen bereits 10,9 Milliarden US-Dollar erreicht hat und von über 55.000 Inhabern gehalten wird. Visa weist in seinem Stablecoin-Strategiebericht darauf hin, dass das Gesamtangebot an Stablecoins im Jahr 2025 um über 50 % gewachsen ist und prognostiziert, dass 2026 das erste Jahr der offiziellen institutionellen Verbreitung sein wird, wobei das annualisierte monatliche Abwicklungsvolumen von USDC bereits 3,5 Milliarden US-Dollar überschritten hat. Dies markiert, dass konforme traditionelle Finanzinfrastrukturen direkt mit On-Chain-Netzwerken verbunden werden, ohne sich weiter auf das Narrativ des nativen DeFi stützen zu müssen. Der Kern des Branchenwettbewerbs hat sich bereits auf die Kontrolle über die zukünftige On-Chain-Infrastruktur verlagert. Analysen zeigen, dass konforme Institutionen um einen On-Chain-Kapitalpool von über 330 Milliarden US-Dollar konkurrieren. Anders als im Bullenmarktzyklus von 2021 wird die Zukunft der On-Chain-Finanz heute von den chaotischen Risiken des nativen DeFi befreit und neu verpackt als standardisiertere Produkte wie tokenisierte Fonds und Stablecoin-Zahlungen. Im ersten Quartal 2026 wurden bereits über 80 Krypto-Projekte eingestellt oder liquidiert, die Geduld des Kapitals mit Projekten, die keinen langfristigen Wert schaffen können, schwindet. Die Positionierung des nativen DeFi wird daher eingeengt; es kann weiterhin als Labor für offene Innovation dienen, verliert jedoch zunehmend seine Rolle als Frontend-Zugang zur On-Chain-Finanz, wenn es nicht schnell Vertrauen wiederherstellen, seine Architektur optimieren und die Unersetzlichkeit seines komplexen Designs nachweisen kann. Das aktuelle Spiel ist klar: Sicherere, konforme On-Chain-Verpackungsprodukte setzen sich durch.