永续合约十年演进:从币本位原罪到精密风控的灾难驱动史

Zehn Jahre Entwicklung von Perpetual Contracts: Von der ursprünglichen Sünde des Coin-Basisschutzes zur katastrophengetriebenen Geschichte der präzisen Risikokontrolle

BroadChainBroadChain24.04.2026
Dieser Inhalt wurde von KI übersetzt
Zusammenfassung

In den letzten zehn Jahren haben sich Perpetual Contracts von einem Nerd-Spielzeug zu einem Kernstüc

BroadChain News, 24. April, 20:16 Uhr. Im Jahr 2016 setzte BitMEX die von Robert Shiller 1993 vorgeschlagene Idee eines nie auslaufenden Derivats in die Praxis um und führte den XBTUSD-Perpetual-Swap ein. Dieses Produkt wurde zunächst als 100-fach gehebeltes Spielzeug für Geeks angesehen, doch ein Jahrzehnt später machte es 93 % des Volumens des Krypto-Derivatemarktes aus und wickelte täglich fast 200 Milliarden US-Dollar an Transaktionen ab. Die dahinterstehenden präzisen Mechanismen – Markierungspreis, gestaffelte Liquidation, U-Basis, kombinierte Margin – waren nicht das Ergebnis eines Entwurfs auf dem Reißbrett, sondern wurden durch eine Reihe von Marktkatastrophen erzwungen.

Im August 2018 erlebte OKEx (heute OKX) die Liquidation einer riesigen Long-Position von etwa 50.000 BTC. Eine Marktliquidation hätte das Orderbuch durchbrochen und eine Kettenreaktion von Liquidationen ausgelöst; ohne Liquidation wäre die Glaubwürdigkeit des Systems erschüttert worden. OKEx entschied sich für die damals branchenübliche „sozialisierte Rückbuchung“, bei der die Verluste aus dem Durchbruch auf alle profitablen Händler umgelegt wurden, was einen starken Aufschrei in der Community auslöste. Dieses Ereignis führte direkt zu drei Reformen: Einführung von Positionslimits, Einrichtung eines Versicherungsfonds und Umstellung auf ein automatisches Positionsreduzierungssystem (ADL). Bemerkenswert ist, dass ADL nicht von BitMEX erfunden wurde, sondern von Huobi im Zeitraum 2014-2015 für Terminkontrakte entwickelt wurde. BitMEX übernahm es bei der Einführung des Perpetual-Swaps im Jahr 2016 direkt und passte es leicht an.

Der Versicherungsfonds dient als erste Verteidigungslinie gegen Verluste aus Durchbrüchen. Seine Logik besteht darin, die Prämie zwischen dem Liquidationspreis und dem Konkurspreis zu nutzen. Wenn die Position eines Nutzers zwangsweise liquidiert wird, fließt die Differenz zwischen dem tatsächlichen Liquidationspreis und dem Konkurspreis in den Fonds, anstatt an den Nutzer zurückgegeben oder als Gewinn der Börse verbucht zu werden. Dieser Mechanismus baut unter normalen Marktbedingungen kontinuierlich die Fondssumme auf, wird aber in extremen Marktsituationen, wenn die Liquidität versiegt und der Liquidationspreis unter den Konkurspreis fällt, zum Puffer, der die Verluste aus Durchbrüchen absorbiert.

Am 12. März 2020 stand BitMEX vor einer Krise, bei der das Orderbuch nur noch Kaufaufträge im Wert von 20 Millionen US-Dollar aufwies, während ausstehende Liquidationsverkaufsaufträge im Wert von 200 Millionen US-Dollar anstanden. Hätte man die Verbindung nicht getrennt, wäre der BTC-Kontraktpreis durch die Liquidierungsmaschine selbst auf null getrieben worden. BitMEX entschied sich schließlich, die Serververbindung zu kappen, und gab vor, Opfer eines DDoS-Angriffs zu sein. Dieses Ereignis offenbarte den fatalen Fehler von Coin-basierten inversen Kontrakten: Bei einem Absturz verstärken sich Kontraktverluste und Margin-Abwertung gegenseitig und bilden eine Todesspirale. In der Folge war die Branche gezwungen, die Risikokontrollregeln neu zu schreiben, einschließlich der Einführung von Mechanismen wie Markierungspreis, gestaffelter Liquidation und U-Basis, wodurch sich der Perpetual-Swap von einem wild wachsenden Experiment zu einer globalen Preisermittlungsmaschine entwickelte.